Für drei Milliarden Menschen ist Reis die Haupteiweißquelle. Reis bietet ja auch bis zu 17 Prozent Eiweiß. Fleisch verfügt dazu im Vergleich über 20 Prozent Eiweiß.

Aber Reis liefert die Kohlenhydrate fürs Gehirn gleich mit. Genial! Reis ist gut bekömmlich, enthält wenig Fett und viel Eiweiß. Seine B-Vitamine, sein Mangan, sein Magnesium kümmern sich um fitte Nerven – und dirigieren den Stoffwechsel in Richtung schlank. Aber was nimmt man am besten, vor allem wenn Warnsignale für Stress im Körper aufgetreten sind? Basmati oder paraboiled? Instant oder Risotto? Das Supermarktregal bietet unzählige Varianten an. Wertvoller als geschliffener weißer Reis sind Naturreis und Paraboiled Reis. Dieser wurde vor dem Polieren mit heißem Wasser behandelt, was einen Teil der Vitamine aus den äußeren Schichten ins Innere des Korns treibt. Er hält zwei Jahre. Naturreis enthält mehr Fett, er kann schneller ranzig werden (maximal ein Jahr lagern) und muss doppelt so lange gekocht werden wie weißer Reis.

Rundkornreis (Milchreis, Risotto-Reis) eignet sich nicht mehr für die Abnehmphase, da er einen hohen glykämischen Index hat. Dafür beträgt der GI von Paraboiled Reis nur 48, der von Vollkornreis 55 und weißer Langkornreis hat GI 56. Der köstlich duftende indische Basmatireis 58. Am besten ist im Übrigen Wildreis, der einen glykämischen Index von nur 35 hat. Ob Sie Reis nun anbraten oder nicht, mit kaltem Wasser aufsetzen oder in kochendes Wasser streuen – hier scheiden sich die Geister und Gemüter. Man rechnet mit 50 bis 70 g pro Person und gibt die doppelte Menge Flüssigkeit dazu. Dann köchelt man ihn, bis die Flüssigkeit weg ist (Paraboiled 15 bis 20 Minuten, Naturreis 40 Minuten) und lässt ihn bei geschlossenen Deckel 10 bis 20 min nachquellen. Stresshormone kann man mit einer original spanischen Paella verhindern, indem man sie möglichst entspannt, in Ruhe isst.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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